Mit E-Mail-Automation zu mehr Effizienz und Umsatz.

E-Mail-Automation hat sich zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Marketing und Sales entwickelt. Sie ermöglicht es Unternehmen, effizienter mit Kunden zu kommunizieren. In diesem Artikel werden wir verschiedene Aspekte der E-Mail-Automatisierung beleuchten. Damit Sie Ihre Ziele schneller erreichen und häufige Fallstricke vermeiden.

Was ist E-Mail-Automation?

E-Mail-Automation (bzw. -Automatisierung) ist ein technisches Verfahren zum zeitgesteuerten Versand von E-Mails. Im Gegensatz zu Marketing Automation beschränkt es sich auf den Kanal E-Mail. 

Das Prinzip. Auf Basis eines Auslösers (Event) erhält ein User eine E-Mail (Aktion).  Solche Events und Aktionen lassen sich beliebig miteinander verknüpfen, so dass sich von einer simplen Rechnungsversand bis hin zu einem komplexen Conversion Funnel so gut wie alles umsetzen lässt. 

Dank moderner MarTech-Lösungen lassen sich Automationen heutzutage ohne besondere Vorkenntnisse anlegen. Hier und da ein Klick, und schon steht der Prozess. Mal nennen sich die Abläufe „Flows“ und manchmal auch „Szenarios“. Das Prinzip ist aber immer dasselbe.

E-Mail-Automation in Klaviyo

Tipps für bessere E-Mail-Automation

1. Das Ziel im Auge behalten.

Viele Email Marketer neigen dazu, eine Automation nach der anderen anzulegen. Nach dem Motto: Viel hilft viel. So ein Mindset führt unweigerlich ins Chaos. Besser ist es, für die drängendsten Ziele (gemäß der Strategie) bestimmte Taktiken auszuwählen, die einen großen Hebel versprechen. Das können bestimmte Automationen wie eine Abandoned Cart Email sein.

Wenn eine Taktik nicht gut performt, wird an ihr herumgeschraubt oder sie wird ersetzt. Bis das Ziel erreicht ist. Merke: 

2. Flows permanent optimieren

Eine E-Mail-Automation ist nie sofort perfekt. Es ist deshalb ein Irrtum, dass man Marketing Automation nie mehr anrühren muss.

Durch A/B-Tests können Sie verschiedene Versionen Ihrer E-Mails testen und herausfinden, welche am besten performen. Testen Sie Betreffzeilen, Inhalte, CTA-Buttons und Versandzeiten, um kontinuierlich Ihre Kampagnen zu optimieren.

Auch Optimierungen am Prozess können sinnvoll sein. zum Beispiel der Zeitpunkt zwischen zwei aufeinanderfolgende E-Mails einer Serie. Auch hier eignen sich oft A/B Tests.

2. Klein anfangen.

E-Mail-Automatisierung kann sehr schnell ausufern. Das erschwert nicht nur die fortlaufende Optimierung sondern auch die Wartung eines Systems. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich verschiedenen Flows überschneiden und beeinflussen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Endlosschleife oder einem Deadlock. Oder aber einzelne Kunden erhalten zu viele E-Mails auf einmal. Deshalb raten wir: Lieber klein anfangen, ausgiebig testen und nur validierte Automationen skalieren. 

Trigger Mails

3. Personalisierung und Segmentierung

Automationen behandeln jeden Kunden gleich. Personalisiert ist zunächst allenfals der Versandzeitpunkt, wenn ein Event zum Beispiel auf den Kauf eines Produkts basiert. Um echte Relevanz zu erreichen, sind Personalisierung und Segmentierung unverzichtbar. Nutzen Sie Daten wie vergangenes Kaufverhalten, psychografische Informationen und Wissen über den Stand der Customer Journey, um maßgeschneiderte Inhalte zu zu versenden.

4. Vernachlässigung der Datenpflege

Unsaubere oder unvollständige Daten können dazu führen, dass Prozesse fehlerhaft angestoßen werden. Das Problem: Von solchen Fehlern bekommen Sie nicht viel mit. Ihr Kunden umso mehr. Achten Sie deshalb immer auch auf eine ausreichende Datenhygiene.

Fazit

E-Mail-Automatisierung ist ein mächtiges Werkzeug, wenn es richtig eingesetzt wird. Eine ausgeklügelte Automation kann aber auch ins Chaos führen. Wenn man am falschen Ende spart, ein System schlecht plant und unzureichend testet.
Frank Rix
Gründer von dialogue1